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Langeweile? Wie wär’s mit Chef’s Table? (Netflix)

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In diesem Blog Post schreibe ich über Chef’s Table, worum es in Chef’s Table geht,  für wen diese Doku-Serie meiner Meinung nach geeignet ist und was mir besonders gut gefallen hat.

Inhaltsverzeichnis

Die Netflix Doku-Serie Chef’s Table läuft zwar schon seit 2015 auf Netflix, allerdings bin ich erst seit Kurzem erneut auf die Serie aufmerksam geworden. Ich habe vor einiger Zeit meinen Artikel Welche Messer benutzen TV- & Sterneköche neu geschrieben und dafür nochmal gründlich recherchiert, weil ich meinen Lesern die besten Informationen zur Verfügung stellen wollte.

Dabei habe ich auch für den Berliner Sternekoch Tim Raue recherchiert. Online konnte ich keine Informationen darüber finden, welche Messer Tim Raue verwendet. Bei meiner Recherche habe ich dann erfahren, dass er – als einziger deutscher Koch – in der Doku-Serie Chef’s Table aufgetreten ist. Also habe ich die Episode geschaut, in der Hoffnung mehr über seine Messer zu erfahren.

Ich wurde nicht enttäuscht. Es gibt in Chef’s Table mehrere Szenen, wo man Tim Raues Messer erkennen kann und welche Küchenmesser er in seinem Restaurant, als auch privat verwendet. (Er verwendet übrigens unter anderem das Global Santoku mit Kullen z.B. @Amazon)

Allerdings blieb es nicht bei der einen Episode. Mir gefiel die Serie so gut, dass ich angefangen habe, die Serie von vorne zu schauen.

Worum geht es in Chef’s Table?

In Chef’s Table geht es um erfolgreiche & außergewöhnliche Köche, die über ihren Werdegang zum Spitzenkoch reden. Sie erzählen von ihren Anfängen, ihren Höhen & Tiefen, wie sie denken und quasi alles, was sie beschäftigt. Man bekommt also einen kleinen Einblick, um sich ansatzweise einen Überblick über diese Person zu verschaffen.

Zusätzlich bekommt man schöne Bilder, schöne (klassische) Musik und leckeres Essen zu sehen, das Lust auf mehr macht. In jeder Episode geht es übrigens um einen anderen Koch, d.h. jede Episode ist in sich abgeschlossen.

Beispiel anhand von Tim Raue

Als Beispiel nehme ich mal Tim Raue. Ich war nie ein großer Fan von ihm und irgendwie war er mir nie so wirklich sympathisch. In Chef’s Table (Staffel 3 – Episode 5) erzählt Tim Raue woher er kommt, wie er aufgewachsen ist und wie er sich seinen Weg erkämpft hat. Er hatte beispielsweise einen aggressiven Vater, der seine eigenen Probleme auf ihn projiziert hat und ihn regelmäßig schlug. Daraufhin hat er sich von seinem Taschengeld Essen gekauft um aus seinem Alltag zu flüchten.

Ein weitere Geschichte, die mir im Gedächtnis geblieben ist:

Tim Raue hat sich zu Beginn seiner Karriere in einigen angesehenen Restaurants beworben und hat entweder Absagen bekommen oder keine Rückmeldung erhalten. Später hat er dann erfahren, dass er aufgrund seines Wohnorts (Berlin Kreuzberg), keine Antwort bekommen hat.

Das hat ihm gezeigt, dass er sich von ganz unten hocharbeiten muss und ihn motiviert, doppelt so hart zu arbeiten wie seine Konkurrenz.

Mittlerweile verstehe ich Tim Raue besser und respektiere ihn, für das was er erreicht hat.

Aus Erfolgsgeschichten Anderer lernen

Ich finde man kann unheimlich viel aus dem Werdegang erfolgreicher Menschen lernen. Wie diese Menschen aufgewachsen sind, welche Hürden sie überwinden mussten, was sie motiviert und warum sie Köche geworden sind. Aus diesen Geschichten und den Fehler anderer, kann man dann auch für sich selbst etwas lernen und es unter Umständen auf sein eigenes Leben anwenden.

Auch wenn mir einige Episoden nicht immer gefallen haben bzw. ich sie nicht so interessant fand, fand ich keine Episode wirklich langweilig und ich konnte aus jeder Episode etwas mitnehmen oder lernen.

Für wen ist Chef’s Table besonders geeignet?

Die Serie Chef’s Table ist für alle sehenswert, die diese Art von Format mögen. Interessante Geschichten, mit einzigartigen Menschen, untermalt mit visuellen und musikalischen „Leckerbissen“.

Aber die Serie ist meiner Meinung nach besonders für angehende und ambitionierte Köche & Gastronomen sehenswert und für alle, die in ihrem Berufsfeld einen Namen machen und bleibenden Eindruck hinterlassen wollen. Auch wenn es in dieser Serie um Köche geht, lässt sich all das für alle anderen Berufsgruppen anwenden.

Am Ende führt harte Arbeit, Leidenschaft, Innovation, Kreativität, Einzigartigkeit, Hartnäckigkeit und Liebe, für das was man, tut immer zum Erfolg. Dabei ist es vollkommen egal ob man Koch, Bäcker, Unternehmer oder beispielsweise Gastronom ist.

Informationen zu Staffeln und Episoden

Chef’s Table hat derzeit 6 Staffeln, mit 4-6 Episoden pro Staffel, die jeweils circa 40 Minuten lang sind. Zusätzlich gibt es ein eigenständiges Chef’s Table Frankreich und ein eigenständiges Chef’s Table: BBQ. Chef’s Table: BBQ ist von 2020 und wird häufig fälschlicherweise als Staffel 7 verwechselt.

Ob noch weitere Staffeln gedreht werden, ist derzeit unklar. Falls ja, würde ich mir ein paar weitere deutsche Köche in der Serie wünschen.

Jedenfalls kann man Chef’s Table sehr gut „Bingewatchen“ – also viele Episoden an einem Stück schauen – weil es bereits so viele Episoden gibt.

Chef's Table Trailer

Staffel 1

Staffel 2

Staffel 3 (Mit Tim Raue)

Staffel 6

Fazit

Für mich ist Chef’s Table definitiv empfehlenswert und ich hoffe es werden noch weitere Staffeln gedreht, in der auch deutsche Köche vorkommen. Chef’s Table ist perfekt zum Zeitverteib, z.B. wenn man krank ist, für die kalte Jahreszeit oder wenn man sich einen gemütlichen Sonntag machen möchte.

Wem diese Art von Beitrag gefällt, kann gerne einen Kommentar da lassen, weil es ein Experiment ist und ich sehen möchte, ob dieser Artikel überhaupt Leser bzw. Zuspruch findet.

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