Die besten Schneidebretter für japanische Messer

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In diesem Artikel gibt es alle wichtigen Informationen zu Schneidebrettern für japanische Messer, worauf man bei Schneidebrettern für japanische Messer achten sollte und welche Materialien bzw. Schneidebretter besonders gut geeignet sind

Inhaltsverzeichnis

Warum sollte man bei japanischen Messer auf das Schneidebrett achten?

Hochwertige & traditionelle japanische Messer sind in der Regel dünner & schärfer, aber auch anspruchsvoller & empfindlicher als europäische Messer. Daher ist die Auswahl des richtigen Schneidebretts bei japanischen Messern besonders wichtig, andernfalls werden japanische Messer deutlich schneller stumpf. Zusätzlich können japanische Messer aus hartem & sprödem Stahl im schlimmsten Fall sogar beschädigt werden.

Deshalb ist es bei japanischen Messern besonders ratsam, in ein hochwertiges und geeignetes Schneidebrett zu investieren.

Materialien die nicht für japanische Messer geeignet sind

Materialien wie Glas, Metall, Marmor & Stein sollten NIE als Material für Schneidebretter verwendet werden. Diese Materialien sind unglaublich hart und machen jedes Messer innerhalb weniger Schnitte stumpf. Plastik, Silikon, Olivenholz & Bambus sind für japanische Messer ebenfalls eher ungeeignet.

Plastik & Silikon

Plastik & Silikon ist – je nach Schneidebrett – als Material entweder zu hart oder zu weich. Zu harte Plastikschneidebretter sind zwar langlebiger, stumpfen die Klinge jedoch schnell ab. Zu weiche Plastikbretter nutzen sich zu schnell ab.

Da japanische Messer dünner & schärfer sind, entstehen bei weichen Brettern schneller (tiefe) Schnittspuren. In diesen Schnittspuren sammeln sich dann Bakterien und machen das Brett nach kurzer Zeit unhygienisch. Bei tieferen Schnittspuren besteht außerdem die Gefahr, dass das Messer darin hängen bleibt und Teile der Schneide abbrechen. Zudem landet ein Teil des Plastiks im Essen, was ebenfalls ungesund ist.

Olivenholz & Bambus

Olivenholz & Bambus sind hingegen zu hart für japanische Messer. Die hohe Härte von Bambus & Olivenholz lässt die Messer schneller abstumpfen und man riskiert bei spröden Stählen die Klinge zu beschädigen.

Welche Eigenschaften sollten hochwertige Schneidebretter aufweisen?

Hochwertige Schneidebretter für japanische Messer sollten hart genug sein, um resistent gegenüber Schnittspuren zu sein und keine tiefen Schnittspuren entwickeln. Gleichzeitig sollte das Material weich genug sein, um die Klinge zu schonen und um sie nicht zu beschädigen.

Zudem sollte das Material in der Lage sein, die Kräfte die beim Schneiden entstehen, zu absorbieren.

Alle gelisteten Materialien & Schneidebretter wirken außerdem antibakteriell und sind hygienisch.

Die besten Materialien für japanische Messer

Für japanische Messer eignen sich am besten:

  • Stirnholz Schneidebretter aus (mittelhartem) Hartholz
  • Schneidebretter aus synthetischem Gummi
  • Bestimmte Längsholz-Schneidebretter aus geeigneten (weicheren) Holzsorten

Ist ein japanisches Messer nicht übermäßig empfindlich, dann sind Längsholz-Schneidebretter aus Hartholz ebenfalls geeignet.

Stirnholz Schneidebretter

Stirnholz (auch Hirnholz oder Kopfholz genannt) Schneidebretter zählen bei uns im Westen zu den beliebtesten und hochwertigsten Schneidebrettern. Auch wenn Stirnholz Schneidebretter zunächst etwas teurer in der Anschaffung sind, haben sie viele Vorteile gegenüber Schneidebrettern aus Längsholz. In meinem Artikel Hirnholz oder Längsholz gehe ich auf die Unterschiede ein.

Stirnholz Schneidebretter sind für anspruchsvolle Hobbyköchinnen & Hobbyköche mit hochwertigen Messern geeignet. Wer eine Mischung aus europäischen und japanischen Messern besitzt, sollte zu einem Stirnholzschneidebrett aus einer geeigneten Holzsorte greifen.

Zu den besten Holzsorten zählen beispielsweise:

  • Walnussholz
  • Kirsche
  • Ahorn
  • Lärche
  • Eiche

Weitere (bedingt) empfehlenswerte Holzsorten sind:

  • Teakholz
  • Akazie

Für nicht allzu empfindliche japanische Messer können auch andere Holzsorten aus Hirnholz verwendet werden, die genannten gehören jedoch zu den besten bzw. zu den beliebtesten Holzsorten.

Vor & Nachteile von Holzschneidebrettern

Vorteile HolzschneidebretterNachteile Holzschneidebretter
Antibakteriell & HygienischPflegeintensiv
LanglebigEignung abhängig von Holzsorte
Schöne OptikPreis (aber abhängig vom Holz)
NachhaltigFür einige Bedürfnisse zu schwer
Für alle Messer geeignet
Standfest

Eine Mischung aus mehreren Holzsorten verleiht dem Schneidebrett nicht nur ein interessantes Muster sondern hat häufig auch Vorteile, da eine einzige Holzsorte alleine zu weich (oder zu hart) sein kann.

Walnussholz

Der Nussbaum (Walnussholz) zählt zu den beliebtesten Holzsorten für Schneidebretter. Es besitzt für Messer eine sehr gute Härte, ist klingenschonend und sieht edel aus. Durch die dunkle Farbe sind Verfärbungen außerdem nicht so sichtbar, wie bei anderen Holzsorten.

Vor & Nachteile von Walnussholz

Vorteile HolzschneidebretterNachteile Holzschneidebretter
Eines der besten Hölzer für japanische MesserPflegeintensiv
Unanfällig für FleckenRelativ teuer
Sehr edle Optik
Klingenschonend

Fazit

Walnussholz zählt unter vielen Experten zu den besten Holzsorten für japanische Messer. Es hat viele für Schneidebretter vorteilhafte Eigenschaften und das Holz sieht außerdem sehr edel aus. Schneidebretter aus Walnussholz sind nicht die preiswertesten, wenn das Budget jedoch keine Rolle spielt, dann gehört Walnussholz zu den besten Holzsorten für japanische Messer.

Kirsche

Kirsche ist eine weitere sehr gute Holzsorte für japanische Messer und von der Maserung & Optik ist es für mich eines der schönsten Hölzer. Kirschholz ist relativ weich und dadurch sehr schonend zu Klinge.

Für ein Stirnholz Schneidebrett ist es als Material sehr gut geeignet, als Längsholz Schneidebrett ist es als alleiniges Material vermutlich zu weich. D.h. Schnittspuren würden bei einem Kirschholz Schneidebrett aus Längsholz relativ schnell entstehen. 

Vor & Nachteile von Kirschholz

Vorteile HolzschneidebretterNachteile Holzschneidebretter
Ebenfalls sehr gut für japanische MesserPflegeintensiv
KlingenschonendLängsholz als alleiniges Material zu weich
Sehr schöne Optik
Stirnholz deutlich besser

Fazit

Kirsche gehört neben Walnuss & Ahorn zu den besten Holzsorten für japanische Messer. Es glänzt vor allem in Mischung mit anderen Holzsorten wie z.B. Walnuss und/oder Eiche.

Lärche

Lärchenholz ist ein kleiner Geheimtipp als Material für Schneidebretter. Es ist nicht sonderlich bekannt oder beliebt, eignet sich jedoch hervorragend für europäische & japanische Messer. Zudem hat es eine ausgesprochen schöne & einzigartige Maserung.

Fazit

Wer nach einem ausgesprochen schönem und relativ seltenem Schneidebrett für japanische Messer sucht, dann kann Lärchenholz die richtige Wahl sein. Stirnholz Schneidebretter aus Lärchenholz gibt es beispielsweise verhältnismäßig günstig bei Holzliebling zu kaufen.

Eiche

eiche schneidebrett

Eichenholz zählt bei uns in Europa mit zu den beliebtesten Holzsorten für Schneidebretter. Eiche ist robust, widerstandsfähig und unempfindlich für Verformungen durch Nässe, allerdings ist Eiche relativ hart. Dadurch ist Eichenholz nicht die erste Wahl für japanische Messer, besonders wenn diese empfindlich sind.

Zusätzlich ist Eiche relativ pflegeintensiv und sollte regelmäßig eingeölt & gepflegt werden.

Vor & Nachteile von Eichenholz

Vorteile HolzschneidebretterNachteile Holzschneidebretter
Regional & lokal weit verbreitetBenötigt relativ viel Pflege
Eines der beliebtesten HölzerNicht so klingenschonend
Sehr gut für weichere (unempfindlichere) japanische Messer
Teilweise preiswert

Fazit

Für moderne und nicht allzu harte (bis ca. 60-61 HRC) japanische Messer, ist Eichenholz insgesamt in Ordnung, sofern es Stirnholz ist. Als Längsholz-Schneidebrett ist Eichenholz eher nicht empfehlenswert für japanische Messer.

Wenn die Schnitthaltigkeit der Messer nicht die oberste Priorität ist, dann kann zum Beispiel das oben abgebildete Stirnholz Schneidebrett aus Eiche günstig bei Amazon gekauft werden.

Teak

Teakholz ist zwar nicht optimal für japanische Messer geeignet, es ist aber auch nicht schlecht. Aufgrund des hohen Silikatgehalts im Holz, ist Teak nicht so klingenfreundlich wie andere Hölzer. Wer nach einem wirklich klingenschonenden Schneidebrett sucht, sollte zu einem anderen Material greifen.

Teakholz hat jedoch einen großen Vorteil gegenüber anderen Harthölzern: Teak besitzt einen hohen Anteil an natürlichen (Holz)Ölen. Dadurch ist Teak relativ pflegeleicht, muss nicht häufig eingeölt werden, ist unempfindlich für Austrocknung & Verformung. Zudem ist Teak häufig relativ preiswert, verglichen mit anderen Holzsorten.

Vor & Nachteile von Teakholz

Vorteile HolzschneidebretterNachteile Holzschneidebretter
Für Holz relativ pflegeleichtNicht optimal für japanische Messer
Teilweise preiswertNicht so klingenschonend
Schöne Maserung
Relativ unempfindlich gegen Nässe

Fazit

Auch wenn Teakholz nicht optimal ist, bietet es einige Vorteile, die Teak als Holz für Schneidebretter attraktiv machen. Wer sehr harte und spröde japanische Messer besitzt, dann ist ein anderes Material vermutlich besser geeignet.

Wer jedoch nicht allzu empfindliche japanische Messer besitzt und nach einem relativ pflegeleichten und preiswerten Schneidebrett sucht, dann kann Teak eine gute Wahl sein.

Akazie

wmf akazie schneidebrett

Akazienholz ist ausgesprochen schön & relativ günstig, allerdings kann es ein Glücksspiel sein, ein Schneidebrett aus Akazienholz zu kaufen. Dies hängt damit zusammen, dass die Härte von Akazienholz stark variiert.

Die Härte variiert – abhängig von verschiedenen Faktoren – von weich bis sehr hart. D.h. in der Praxis: Ein Schneidebrett aus Akazie kann beispielsweise sehr weich & klingenschonend sein, wohingegen ein anderes Schneidebrett aus Akazienholz sehr hart sein kann und somit eher ungeeignet für japanische Messer ist.

Vor & Nachteile von Akazie

Vorteile HolzschneidebretterNachteile Holzschneidebretter
Sehr preiswertGroße Schwankungen in der Härte
Schöne MaserungEignung abhängig vom Glück/Zufall
Gute VerfügbarkeitViele preiswerte Schneidebretter aus falscher Akazie

Fazit

Wenn das Budget entscheidend ist und wer keine teuren und empfindlichen japanischen Messer besitzt, der kann Akazie als Material ausprobieren. Wer jedoch teure japanische Messer besitzt und sicher gehen möchte, sollte zu einer anderen Holzsorte bzw. einem anderen Schneidebrett greifen.

Wer sich dennoch für Schneidebretter aus Akazienholz interessiert, dann kann ist das WMF Schneidebrett bei Amazon relativ günstig.

Schneidebretter aus synthetischem Gummi

In Japan sind High End Schneidebretter aus synthetischem Gummi vor allem unter Profiköchen sehr beliebt und bei uns im Westen werden diese Schneidebretter ebenfalls immer beliebter.

Schneidebretter aus Gummi vereinen verschiedene Vorteile von Plastik & Holz und sind somit eine attraktive Alternative für Viele.

Diese Schneidebretter bieten folgende Vorteile:

  • Pflegeleichter als Holz
  • Müssen nicht geölt werden
  • Deutlich langlebiger als Plastik
  • Antibakteriell & hygienisch
  • Unempfindlich gegen Schnittspuren mit „selbstheilenden“ Eigenschaften
  • Formstabil

Schneidebretter aus synthetischem Gummi sind jedoch zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da die Schnitttechnik etwas angepasst werden muss.

Vor & Nachteile von synthetischem Gummi

VorteileNachteile
Sehr pflegeleichtTeils schlechte Verfügbarkeit
Äußerst klingenschonendNicht für Brotmesser oder zum Hacken geeignet
Bestes Material für japanische MesserSchnitttechnik muss angepasst werden
Sehr langlebigNicht so gut für europäische Kochmesser geeignet
Preislich nicht unbedingt teurer als HolzEher für rohe Lebensmittel
Unempfindlich für SchnittspurenKann mit der Zeit verfärben
Verfärbungen lassen sich mit Bleiche entfernen
Antibakteriell & Hygienisch
Rutschfeste Oberfläche für präzise Schnitte

Hasegawa

Hasegawa Schneidebretter gelten unter vielen Experten & Profis als die besten Schneidebretter aus synthetischem Gummi. Sie sind relativ weich und sind dadurch ausgesprochen klingenschonend. Zudem haben Hasegawa Schneidebretter einen Holzkern, der das innere stabilisiert und gegen Verformungen schützt.

Vor & Nachteile von Hasegawa

VorteileNachteile
Eine der besten Marken für japanische MesserNicht für Brotmesser oder zum Hacken geeignet
Äußerst klingenschonendKann durch heißes Fleisch/Fisch verfärben
Wird häufig von Profis benutztAnpassung der Schnitttechnik notwendig
Sehr langlebig
Teilweise günstiger als hochwertige Holzschneidebretter
Formstabil durch Holzkern
Einfache Reinigung
Antibakteriell & Hygienisch
Sehr rutschfeste Oberfläche für präzise Schnitte

Fazit

Wer nach einem äußerst klingenschonenden & pflegeleichten Schneidebrett für japanische Messer sucht, dann sind Hasegawa Schneidebretter laut vielen Experten & Profis die beste Wahl. Sie sind langlebig, hygienisch, klingenschonender als Holz und bieten eine rutschfeste Oberfläche für präzise Schnitte.

Wer sich für Hasegawa Schneidebretter interessiert, kann sie bei Knife Art kaufen.

Asahi

Asahi Schneidebretter zählen neben Hasegawa Schneidebrettern, zu den hochwertigsten & beliebtesten Schneidebrettern unter japanischen Profis. Sie haben im Gegensatz zu Hasegawa Schneidebrettern keinen Holzkern, sind aber trotzdem formstabil und unanfällig für Verformungen.

Die Oberfläche ist ähnlicher zu einer Holzoberfläche, weshalb Asahi Schneidebretter von manchen Köchen bevorzugt werden.

Derzeit müssen Asahi Schneidebretter in der Regel aus dem Ausland importiert werden.

Vor & Nachteile von Hasegawa

VorteileNachteile
Sehr pflegeleichtTeils schlechte Verfügbarkeit
Äußerst klingenschonendNicht für Brotmesser oder zum Hacken geeignet
Ähnliche Oberfläche zu HolzSchnitttechnik muss angepasst werden
Sehr langlebigEher für Profis geegient
Preislich nicht unbedingt teurer als HolzKleinere Größen nicht so formstabil wie Hasegawa
Unempfindlich für Schnittspuren
Rutschfeste Oberfläche für präzise Schnitte

Fazit

Für Profiköche sind sowohl Asahi, als auch Hasegawa Schneidebretter gleichermaßen gut geeignet. Für Hobbyköche sind Hasegawa Schneidebretter etwas besser geeignet, da sie aufgrund des Holzkerns, auch bei kleineren Größen formstabil sind.

Egal für welche der beiden Marken man sich entscheidet, man erhält in beiden Fällen ein High End Schneidebrett für japanische Messer.

Japanische Längsholz Schneidebretter

Interessanterweise werden in Japan Längsholz-Schneidebretter aus bestimmten weicheren Holzsorten bevorzugt.

Zu den beliebtesten Holzsorten für japanische Messer zählen:

  • Hinoki
  • Ginkgo
  • Paulownie
  • Lagarostrobos franklinii (Huon Pine)
  • Weidenholz
  • Aomori Hiba

Die genannten Holzsorten sind zwar sehr gut für japanische Messer geeignet, sie sollten jedoch nicht für Brotmesser oder Sägemesser verwendet werden, das diese Messer das weiche Holz beschädigen würden.

Vor & Nachteile von japanische Schneidebrettern

VorteileNachteile
Äußerst klingenschonendNicht für Brotmesser oder zum Hacken geeignet
Teilweise preiswertTeils schlechte Verfügbarkeit
Sehr leichtPreis-Leistung aufgrund von Import- & Transportkosten nicht optimal
Sehr gut für Hobbyköche geeignetLimitierte Größen
Sehr angenehm zum ArbeitenTeilweise nicht so langlebig
Unempfindlich für Schnittspuren
Duften häufig sehr gut
Antibakteriell & hygienisch

Hinoki Schneidebretter

hinoki

Schneidebretter aus Hinokiholz zählen bei uns im Westen zu den beliebtesten Holzsorten für japanische Messer, da einige größere japanische Hersteller wie KAI oder Miyabi Schneidebretter aus Hinokiholz herstellen.

Hinokiholz ist relativ weich und sehr klingenschonend, dadurch bleiben japanische Messer sehr lange scharf. Zusätzlich verfügt es über „selbstheilende“ Eigenschaften, sodass Schnittspuren schwieriger entstehen oder sich sogar zurückbilden.

Hinokiholz ist aufgrund der Porosität sehr leicht und ausgesprochen pflegeleicht, verglichen mit europäischen Holzsorten. Hinoki Schneidebretter können zwar geölt werden, müssen es jedoch nicht. Es wird sogar häufig empfohlen, Hinoki nicht einzuölen und es unversiegelt zu lassen.

Der größte Nachteil von Hinokiholz ist jedoch, dass die Größe der Schneidebretter limitiert ist und große Schneidebretter relativ selten sind.

Vor & Nachteile von Hinokiholz

VorteileNachteile
Äußerst klingenschonendNicht für Brotmesser oder zum Hacken geeignet
Sehr angenehmer DuftTeils schlechte Verfügbarkeit
Sehr leichtLimitierte Größen
Sehr gut für Hobbyköche geeignetBenötigt andere Pflege
„Selbstheilende“ Eigenschaften für
Schnittspuren
Relativ Pflegeleicht
Gute Verfügbarkeit
Antibakteriell & hygienisch

Fazit

Ob Hinokiholz geeignet ist oder nicht, ist abhängig von den individuellen Bedürfnissen. Hinoki hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Dennoch zählt es zu einer der besten Holzsorten für japanische Messer und ist auch bei uns im Westen relativ einfach erhältlich.

Wer sich für Hinoki Schneidebretter interessiert, dann sind die KAI Schneidebretter bei Amazon relativ günstig.

Ginkgo, Paulownia, Weide, Aomori Hiba & Co

Die anderen genannten Holzsorten sind sich alle recht ähnlich und gleichermaßen für japanische Messer geeignet, allerdings sind diese Schneidebretter in Deutschland deutlich schwieriger erhältlich.

Hinzu kommen Transport & Importkosten, sodass es häufig besser ist, sich für eines der anderen Hölzer bzw. Schneidebretter zu entscheiden.

Dominic
Dominic

Seit über 15 Jahren leidenschaftlicher Hobbykoch, Messerliebhaber und der Autor hinter Messer Mojo.

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